Indianer Kindergeburtstag Spiele

Hier findet ihr alle Indianer Kindergeburtstag Spiele, die bei euch den KinderPartyAlarm auslösen.

Wenn ihr eine Indianer Kindergeburtstag Party plant, findet ihr hier schöne Ideen für Einladungen, Dekoration, Bastel Ideen, Kindergeburtstag Spiele und vieles mehr.

Bei einer Indianer Party könnt ihr die Indianer Kindergeburtstag Spiele hintereinander spielen und dabei einen guten Mix zwischen ruhigeren und bewegten Spielen anbieten.

Dabei können die kleinen Indianer dann eine Art Prüfung ablegen.

Oder ihr entwickelt eine aufregende Schatzsuche, bei der sich die klugen Indianer noch einmal so richtig austoben und dabei ihre Indianer Fähigkeiten beweisen dürfen.

Im Folgenden stelle ich euch zuerst die Indianer Kindergeburtstag Spiele vor und danach eine Idee für eine mögliche Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd.

Spiele für eine Indianer Prüfung


1. Prüfung: Die Schärfung der Sinne

Ein Indianer benötigt scharfe Sinne, daher werden den jungen Rothäuten nun Aufgaben für verschiedene Sinne gestellt:  Tasten, Hören, Schmecken

Benötigte Materialien:

Augenbinde,  Sack, verschiedene Dinge zum Fühlen wie z.B. Kastanie, ungekochte Nudel, Radiergummi, Murmel, Korken, Putzschwamm, Wattebällchen (mindestens eines pro Kind), verschiedene Geräuschmacher wie z.B. Glöckchen, Eieruhr, Steine, Alufolie oder Backpapier, Bauklötze, Hupe (mindestens eines pro Kind), verschiedene Dinge zum Schmecken wie z.B. Senf, Nüsse, Zimt, Salz, Zucker, Zitronensaft, Ketchup,  Gummibärchen, Banane (mindestens eines pro Kind)

Tasten

Der Reihe nach greift ein Kind nach dem anderen in den Sack. Der Sack wird so zugehalten, dass immer nur die Hand im Sack nach einem Gegenstand greift und das Kind nicht hineinsehen kann. Wenn der Indianer errät, welchen Gegenstand er in der Hand hält, dann  spricht er den Namen laut aus und zieht den Gegenstand aus dem Sack heraus. Stimmt seine Vermutung? Super! Der Sinn ist geschärft und der nächste Indianer darf sein Glück versuchen.

Hören

Hören  - Einem Indianer werden die Augen verbunden. Nun ertönt ein Geräusch. Richtig geraten? Dann darf der Nächste probieren.
Schmecken – Die Rothäute bekommen wieder die Augen verbunden. Reihum werden nun verschiedene Dinge zum Schmecken in den Mund gelegt. Richtig geraten? Dann sind nun alle Sinne geschärft und die nächste Prüfung wartet schon.

2. Prüfung: Der geschickte Umgang mit Pfeil und Bogen

Mit Pfeil und Bogen sollte jeder kleine Indianer gut umgehen können. Daher darf nun jeder nach der Reihe Pfeil und Bogen in die Hand nehmen und versuchen, durch ein bestimmte Zweiggabelung oder ein bestimmtes Ziel zu treffen. Hier könnt ihr gerne auf die ungefährlichere Variante mit Saugnapf-Pfeilen zurückgreifen.

Variante: Die Kinder dürfen abwechselnd versuchen, eine Indianer Pinata mit dem Stock zu treffen.

3. Prüfung: Rhythmus

Für einen Indianer ist es wichtig, sich auch nur mit Hilfe von Trommelklängen verständigen zu können. So üben die kleinen Indianer dann, einen Rhythmus zu erkennen und richtig wiederzugeben:

Alle Kinder sitzen im Kreis, ein  Kind trommelt einen kurzen Rhythmus auf den Boden. Das nächste Kind trommelt die erste Sequenz und überlegt sich dann eine zweite. Das nächste Kind muss beide Rhythmen und seine eigene trommeln....

4. Prüfung: Pony einfangen

Die kleinen Indianer sind ohne Pferd angereist? Nun, dann müssen sie sich natürlich erst einmal ein Wildpferd einfangen. Jedes Kind bekommt einen Pferdeschwanz (ein Bündel Wollfäden) angesteckt – am besten hinten in den Hosenbund. Wurde ein „Pferd“ gefangen, scheidet es aus.

5. Prüfung: Büffeljagd

Ein Büffel wird auf Pappe aufgemalt oder auf großem Papier als Foto ausgedruckt. Aus einer bestimmten Entfernung dürfen ihn die Indianer dann mit Wasserbomben abwerfen.

Tipp: Falls euch ein Büffel auf Pappe zu aufwendig scheint, dann könnt ihr auch die Umrisse eines Büffels aus Steinen und Stöckern auf einem Weg legen oder auf Asphalt mit Kreide aufmalen.

6. Prüfung: Anschleichen

Ein kleiner Indianer sitzt im Schneidersitz mit Augenbinde am „Lagerfeuer“. Vor ihm liegt ein Schlüsselbund ein kleines Glöckchen. Es bekommt eine Zeitungsrolle. Die anderen Kinder müssen nun nacheinander versuchen, den Schlüssel zu schnappen. Wenn das Kind in der Mitte etwas hört, darf es vorsichtig mit der Zeitungsrolle in Richtung Dieb schlagen. Danach darf der „Dieb“ mit verbundenen Augen lauschen.

Abschluss-Indianer-Spiel: Goldklumpen auspacken

Vorab packt ihr mehrere kleine Geschenke im Zwiebellook zu einem großen Geschenk zusammen. D.h. immer eine Lage Geschenkpapier und dann ein kleines flaches Geschenk. Nächste Lage, nächstes Geschenk.

Es läuft eine CD, der Goldklumpen wird unter den Indianern herumgereicht. Wenn die Musik ausgeht, darf das Kind, das in dem Augenblick den Klumpen hat, die erste Lage öffnen und das Geschenk behalten. Musik geht weiter, Goldklumpen ebenfalls.

Ihr als Spielleiter könnt es dann so abpassen, dass jedes Kind eine Lage öffnen darf. Das ist gerade bei jüngeren Kindern schön, weil dann nicht das Glück oder Geschick entscheidet (wie z.B. beim Schokolade-Auspacken), sondern ihr als Spielleiter. So kommt jeder einmal dran, dass schafft Vertrauen und Ruhe.

Hier könnte dann am Schluss, die Schatzkarte im Geschenk enthalten sein.

Die Indianer Schnitzeljagd

Eine Mitmach-Geschichte

Diese Indianer Prüfung kann man auch in eine Mitmach-Geschichte als Teil eine Art Schnitzeljagd einfügen.

Vielleicht haben sich die Kinder am Anfang der Party Indianernamen ausgedacht, dann verwendet ruhig diese in der Geschichte. So fällt es den Kindern leichter, die Geschichte mitzuspielen.

Alle Bewegungen, die in der Geschichte genannt werden, machen die kleinen Indianer einfach mit. „Regieanweisungen“ stehen in Klammern.

Indianer Namen ausdenken

Falls noch keine Indianernamen ausgesucht wurden, ist vielleicht jetzt der passende Zeitpunkt. Hier habe ich eine kleine Liste mit möglichen Indianernamen zum Aussuchen für euch:

Flinkes Wiesel, Schneller Blitz, Tobender Bär, Grauer Stein, Duftende Blume, Regenbogen, Reines Herz, Wilde Hummel, Saurer Apfel, Lauschendes Ohr, Leise Sohle, Schillernde Feder, Plappernder Bach

Eine Indianer Geschichte

(Am Ende der Geschichte findet ihr einen Link zum Downloaden.)

Die Freunde … (Indianernamen der Kinder aufzählen) haben sich im Kreis um den Häuptling (Geschichtenerzähler) versammelt. Ein kleiner Indianer (das Geburtstagskind) schaut den Häuptling mit großen Augen an: „Bitte Häuptling Schlauer Fuchs, bitte lass uns die Indianer Prüfung machen! Wir sind groß genug, um dir unseren Mut zu beweisen.“

Der große Häuptling steht langsam und erhaben auf. Er sagt: „Nun gut, dann beweist mir, dass ihr dazu breit seid: Jeder von euch macht mir eine typische Indianer Bewegung  oder ein Indianer Geräusch vor.“

Nach der Reihe beweisen die Indianer ihre Prüfungsreife.
„Also gut, dann lasst uns hinaus in die Prärie. Für jede bestandene Prüfung werde ich euch eine meiner heiligen Federn schenken. Diese steckt ihr euch an euer Stirnband. Sie geben euch  Kraft und Besonnenheit. Passt gut auf sie auf.“

Draußen angekommen lassen die Indianer ihren typischen Indianerausruf vernehmen.
„Ihr mutigen Indianer, die erste Prüfung steht euch gleich bevor. Jeder Indianer braucht ein Pony, zeigt mir, dass ihr eines fangen könnt.“
(Jedes Kind bekommt einen Pferdeschwanz (ein Bündel Wollfäden) angesteckt – am besten hinten in den Hosenbund. Wurde ein „Pferd“ gefangen, scheidet es aus.)
„Die erste Prüfung habt ihr bestanden! So überreiche ich jedem von euch eine Feder.“

Nun reiten die Indianerfreunde weiter (wie ein Pferd Galoppsprünge machen).
Plötzlich hält Häuptling Schlauer Fuchs inne und legt seinen Zeigefinger an die Lippen. Er flüstert: „Ich höre einen Bären hier ganz in der Nähe. Wir müssen leise weiterschleichen.“
(Alle schleichen bis zur nächsten Prüfung.)

Häuptling Schlauer Fuchs holt seine Stammestrommel (Tamburin, Kindertrommel, Blechdose o.ä.) hervor.
„Ein Indianer braucht ein gutes Gehör. Das wollen wir nun testen.“
(Alle Kinder sitzen/stehen im Kreis, ein Kind trommelt einen kurzen Rhythmus auf der Stammestrommel. Das nächste Kind trommelt die erste Sequenz und überlegt sich dann eine zweite. Das nächste Kind muss beide Rhythmen und seine eigene trommeln ...)
„Super! Nach dieser zweiten Prüfung bekommt ihr von mir gleich die zweite Feder.“

Alle Indianer reiten auf ihren Pferden weiter entlang des Pfads.
Schlauer Fuchs bringt sein Pferd zum Stehen und steigt langsam ab. Die Indianer Kinder tun es ihm nach. (Alle tun so als würden sie von ihren Pferden absteigen.)

„Jeder kleine Indianer sollte gut mit Pfeil und Bogen umgehen können. Daher darf nun jeder nach der Reihe Pfeil und Bogen in die Hand nehmen und versuchen, durch diese Zweiggabelung zu treffen.“
(Haben es alle geschafft? Dann bekommt jeder noch eine Feder vom Häuptling verliehen.)

Die Sonne verschwindet schon hinter den Bergen. Zeit für die Indianer Gruppe nach Hause zu reiten. (Wieder auf die Pferde aufsteigen und auf geht es nach Hause. – Ihr könnt noch einmal über imaginäre Holzbrücken reiten, auf denen man dann nur Schritt reiten darf. Oder ein Pferd reißt aus und die anderen müssen es wieder einfangen. So lässt sich der Rückweg noch gut überbrücken.)

Schlauer Fuchs bleibt plötzlich stehen. „Schaut an der Wasserstelle – ein großer Büffel! Diesen sollt ihr mir erlegen, damit wir heute Abend einen schönen Indianerschmaus abhalten können und im Winter warmes Fell haben.“
(Ein Büffel wird auf Pappe aufgemalt oder auf großem Papier als Foto ausgedruckt und an dieser Stelle vor der Schatzsuche aufgehängt / aufgestellt. Oder ihr malt mit Kreide einen Büffel auf den Weg.) Aus einer bestimmten Entfernung dürfen ihn die Indianer jetzt mit Wasserbomben abwerfen.
Die Indianer helfen alle mit, den erlegten Büffel nach Hause zu tragen.

Wieder beim Tipi angekommen, bekommt jeder eine Feder und die letzte Prüfung wartet auf die Indianer:

„Jetzt kommen wir zur Schärfung der Sinne. Denn ein Indianer benötigt scharfe Sinne, um erfolgreich jagen zu können und Mutter Natur zu verstehen.“

Den jungen Indianerkindern werden nun Aufgaben für verschiedene Sinne gestellt:  Tasten, Hören, Schmecken
Benötigte Materialien: Augenbinde,  Sack, verschiedene Dinge zum Fühlen wie z.B. Kastanie, ungekochte Nudel, Radiergummi, Murmel, Korken, Putzschwamm, Wattebällchen (mindestens eines pro Kind), verschiedene Geräuschmacher wie z.B. Glöckchen, Eieruhr, Steine, Alufolie oder Backpapier, Bauklötze, Hupe (mindestens eines pro Kind), verschiedene Dinge zum Schmecken wie z.B. Senf, Nüsse, Zimt, Salz, Zucker, Zitronensaft, Ketchup,  Gummibärchen, Banane (mindestens eines pro Kind)

Tasten – Der Reihe nach greift ein Kind nach dem anderen in den Sack. Der Sack wird so zugehalten, dass immer nur die Hand im Sack nach einem Gegenstand greift und das Kind nicht hineinsehen kann. Wenn der Indianer errät, welchen Gegenstand er in der Hand hält, dann  spricht er den Namen laut aus und zieht den Gegenstand aus dem Sack heraus. Stimmt seine Vermutung? Super! Der Sinn ist geschärft und der nächste Indianer darf sein Glück versuchen.

Hören  - Einem Indianer werden die Augen verbunden. Nun ertönt ein Geräusch. Richtig geraten? Dann darf der Nächste probieren.

Schmecken – Die Indianer bekommen wieder die Augen verbunden. Reihum werden nun verschiedene Dinge zum Schmecken in den Mund gelegt. Richtig geraten?

„Das habt ihr wirklich klasse gemacht!“ (Jeder Indianer bekommt nun die letzte Feder angesteckt.)

Auf geht’s zum Indianer-Schmaus!


Eine Indianergeschichte

Hier findet ihr die Geschichte als Download zum Ausdrucken.



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